Männertheologischer Predigtpreis 2016
„Und ob ich schon wanderte (Ps 23,4) – sich von seiner Sehnsucht finden lassen
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Zum vierten Mal verleiht die  Männerarbeit der EKD in 2016 den männertheologischen Predigtpreis. Denn Männer sind in Gottesdiensten meistens unterrepräsentiert. Das mag auch daran liegen, dass sie sowohl den Gottesdienstgestaltungen als auch den Inhalten und Formen der Predigt skeptisch gegenüber stehen. Woran mag das liegen? Denn Männer sind an spirituellem Erleben und religiösen Fragen durchaus interessiert! Die Frage ist: Wie werden sie angesprochen und wann fühlen sie sich auch wirklich gemeint? Mit den Worten einer Preisträgerin von 2015: Ausgehend von den vielen Erfahrungen aus kirchlicher Männerarbeit möchten wir daher anregen, die Lebensthemen und -wirklichkeiten von Männern in Predigten deutlicher zum Ausdruck zu bringen. Gebraucht wird fachwissenschaftlich fundiertes Handwerkszeug, um die Lebenswelten von Männern, ihre Spiritualität und ihre Glaubensfragen nachhaltig zu reflektieren und in die Praxis umzusetzen. Dabei muss selbstverständlich bewusst sein: Die Männer gibt es nicht! Es gibt unterschiedliche Bilder von Männlichkeit, die differenziert wahrzunehmen sind.
„Als ich von der Ausschreibung des Predigtpreises las, war ich zunächst überrascht. Schnell fragte ich mich, ob es das überhaupt braucht, ,,besondere” Predigten für Männer?! Doch je mehr ich darüber nachdachte, vor meinem inneren Auge die überwiegend mit Frauen besetzten Kirchenbänke sah, die Sitzkreise mit der farbenfröhlich-feminin gestalteten Mitte, desto mehr gelangte ich zu der Einsicht, dass es nicht verwunderlich ist, wenn viele Männer sich in der Kirche weder Ernst genommen noch wohl fühlen. Ich freue mich daher, dass mit einer Initiative wie dem Männerpredigtpreis hierauf hingewiesen wird.“ (Hanna Jacobs)
Zum Ausschreibungstext… Zu den Preispredigten 2015